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Katharina | Endometriose, Krankenhausgeburt, Kleine Geburt, Ungeplante Hausgeburt

Nachdem Katharina und ihr Mann schon ein Jahr lang versuchen schwanger zu werden, entdeckt der Arzt eine Endometriosezyste.


Bei einer Bauchspiegelung wird die ENdometriose entfernt und zwei Zyklen später wird Katharina schwanger. Sie hält den positiven Schwangerschaftstest eine Woche nach Beginn der ersten Corona-Lockdowns in den Händen.


Bis zur 14. SSW hat Katharina viel morgentliche Übelkeit.


Im ersten Trimester sucht sie sich eine Hebamme für das Wochenbett, bei der sie in der 30. SSW auch einen Geburtsvorbereitungskurs macht.


Die Geburt beginnt einen Tag vor ET mit unregelmäßigen Wehen. Katharinas Mann fährt noch zur Arbeit und Katharina geht zu ihren Eltern und weht vor sich hin.


Am Nachmittag fährt sie wieder nach Hause und ab 19 Uhr hat sie regelmäßige Wehen. Sie bleibt in Bewegung und ihr Mann timed die Wehen.


Katharina zögert die Fahrt ins Krankenhaus so lange wie möglich heraus, weil sie Angst hat, wieder nach Hause geschickt zu werden.


Als sie im Krankenhaus ist, stimmt sie einer Öffnung der Fruchtblase zu, was sie im Nachhinein nicht noch einmal tun würde.


Die Hebamme sagt ihr, dass sie nun mitschieben kann, aber Katharina verspürt noch keinen Pressdrang.


Ein Arzt kommt hinzu und schlägt vor, dass Katharina sich hinlegt und verabreicht ohne Consent Oxitocin.


Letztendlich kommt ihr Kind in Rückenlage mit Kristeller-Handgriff vom Chefarzt in einer Wehe zur Welt. Das Kind wird schnell abgenabelt mit der Begründung, dass Katharina Rhesus Negativ ist.


Die Plazenta kommt recht zügig hinterher.


Katharina stillt anfänglich mit Stillhütchen, aber dann klappt’s auch ohne und ihre Tochter stillt mit fast drei Jahren immer noch.


Katharina will recht schnell gerne wieder schwanger werden. Nach acht Monaten setzt der erste Zyklus wieder ein, Katharina und ihr Mann warten aber noch das erste Jahr ab.


Gleich im ersten Zyklus nach einem Jahr wird sie wieder schwanger. Der erste Test ist negativ, aber ein paar Tage später ist der Test schwach positiv.


Katharina hat ein komisches Gefühl und diesmal keine Übelkeit. Anfang der 9. SSW setzt eine leichte Schmierblutung ein. Zwei Tage später setzt eine Blutung mit frischem Blut ein.


Katharina geht zur Frauenärztin, ein Herzschlag ist da. Die Ärztin verschreibt Progesteron und Magnesium.


Die Blutungen halten am nächsten Tag an. Katharina holt ihre Tochter ab und geht erstmal auf den Spielplatz. Hat Wehrnartige Schmerzen im Rücken und Beinen.


Katharina geht nach Hause und auf Toilette. Ihre kleine Tochter kommt mit. Embryo in Fruchthöhle kommt auf der Toilette heraus. Die Tochter will sich alles genau anschauen.


In den folgenden Tagen kommt noch viel Gewebe nach.


Kurz nach dem Verlust hat die ganze Familie Corona und Katharina hat etwas Zeit, das Ganze zu verarbeiten.


Katharina wird sofort wieder schwanger. Sie hat zwar Verlustängste, fühlt sich aber anders und ist zuversichtlich.


Katharina entscheidet sich diesmal für ein Geburtshaus und lässt sich nach dem 3. Screening von den Hebammen vorsorgen.


Die Geburt beginnt sechs Tage vor ET. Katharina wacht nachts auf und muss sich übergeben. Um 5 Uhr steht sie auf, hört ihre Geburtsplaylist und weht vor sich hin.


Gegen 6 Uhr weckt sie ihren Mann und ruft ihre Mutter an, um auf ihre Tochter aufzupassen.


Die Geburtshaushebamme kommt auf einen Hausbesuch vorbei und checkt Herztöne und Muttermund.


Katharina beschließt ins Geburtshaus zu fahren und bei Ankunft kann sie in die Wanne. Die Wanne ist angenehm, verlangsamt aber die Wehen. Katharina steigt aus der Wanne und fängt an sich zu bewegen.


Hebammen und Katharina quatschen sehr gemütlich im Kursraum und die Hebamme schickt sie nochmal nach Hause, weil alles so entspannt ist.


Katharina ist unfassbar genervt und legt sich nochmal ins Bett im dunklen Schlafzimmer. Nach einer Stunde Schlaf kommt die erste richtig kräftige Wehe.


Die Wehen sind stark, aber unregelmäßig. Gegen 12.45 Uhr ruft die Hebamme nochmal an und schlägt vor in ca. 1 Stunde nochmal vorbei zu kommen.


Katharina steht auf, um nochmal Zähne zu putzen und sich etwas anderes anzuziehen. Beim Aufstehen kommt die erste Presswehe.


Katharina geht ins Badezimmer und lässt sich heißes Wasser in der Dusche über den Bauch laufen. 


Sie merkt, dass sie nicht mehr ins Geburtshaus fahren kann. Ihr Mann lässt ihr heißes Wasser über den Rücken laufen und die Hebamme kommt hinzu.


Sieben Minuten später kommt das Kind in der Dusche zur Welt.


 

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