Nicole | 4 Geburten, KH, Hausgeburt, Einleitung, Cytotec, Beckenbodenschwäche, Wochenflußstau

Nicole weiß schon in jungen Jahren, dass sie eine große Familie haben möchte und stellt das auch sofort klar, als sie ihren jetzigen Mann kennenlernt.


Nachdem die beiden ein Jahr zusammen sind, beschließen sie das Thema Familienplanung anzugehen und Nicole wird sofort schwanger.


Sie befindet sich noch in der Ausbildung und schreibt ihre letzten Prüfungen kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes.


Die gesamte Schwangerschaft hindurch wird Nicole von Übelkeit geplagt.


Ihre erste Geburt wird in der 41. Schwangerschaftswoche im Krankenhaus mit Cytotec-Tabletten eingeleitet.


Zunächst spürt Nicole gar nichts, obwohl das CTG regelmäßige Wehen anzeigt.


Irgendwann verspürt sie einen Druck nach unten im Becken und denkt, dass sie auf die Toilette muss.

Auf der Toilette sitzend, fängt Nicole an die Wehen zu spüren, denn es beginnt ein Wehen Sturm.


Nur wenige Stunden später ist ihr Sohn dann auf der Welt.


Da sie eine Hohl- und eine Flachwarze hat, fällt ihr das Stillen zunächst schwer, aber mit Hilfe der Hebammen im Krankenhaus entwickelt sie das Selbstvertrauen, dass es klappen kann und bleibt dran.

Als ihr Sohn neun Monate alt ist, stillt Nicole ab, um ihren Zyklus wiederzubekommen, das sie und ihr Mann ein zweites Kind planen.


Wieder wird sie sofort schwanger und wieder ist ihr die ganze Schwangerschaft hindurch schlecht.

Die zweite Geburt geht noch schneller als die erst. So schnell sogar, dass Nicole und ihr Mann ihren anderthalbjährigen Sohn mit ins Krankenhaus nehmen müssen, weil keine Zeit mehr ist, ihn zur Babysitterin zu bringen.


Mann und Kind müssen vor dem Kreißsaal warten, während Nicole innerhalb von Minuten nach Ankunft im Krankenhaus ihre Tochter zur Welt bringt.


Das dritte Kind hat den errechneten Termin Ende März 2020. Nicole und ihre Familie sind grade in ein neues Haus gezogen, als der erste Corona-Lockdown beginnt.


Da keine Begleitpersonen im Krankenhaus erlaubt sind, bietet die Hebamme an, Nicole bei einer Hausgeburt zu begleiten.


Nicole setzt alles daran, dass sie sich so schnell wie möglich heimisch fühlt um sich eine angenehme Atmosphäre für die Geburt zu schaffen.


Die dritte Geburt beschreibt sie als die schwerste, da sie zum einen das Gefühl hat, dass alle von ihr erwarten wieder schnell zu gebären und zum anderen macht sie sich Sorgen um ihren Beckenboden, der unter den bisherigen Schwangerschaften und Geburten gelitten hat.


Ihr zweiter Sohn kommt gesund zu Hause zur Welt und die beiden älteren Geschwister beobachten die Geburt gespannt.


Die vierte Geburt findet auch wieder zu Hause statt und wieder sind alle Geschwister dabei und schauen zu.


Durch regelmäßiges Beckenbodentraining hat es Nicole geschafft, dass ihr Beckenboden nach vier Schwangerschaften und Geburten stärker und gesünder ist, als je zuvor.



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