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Julia | Zwei Geburten, Makrosomie, Kaiserschnitt, VBAC an ET+10, Hoher Blasensprung, TENS-Gerät, Dammriss, Stillschwierigkeiten

Julia hat in ihrer vorheriger Beziehung schon einen Kinderwunsch, wird aber jahrelang nicht schwanger.


In ihrer neuen Beziehung wird sie im dritten Zyklus nach Weglassen der Verhütung schwanger.


Julia geht nur zu den Ultrascahlluntersuchungen zum Frauenarzt, lässt sich sonst von den Hebammen im Geburtshaus, wo sie gebären möchte, betreuen.


Sie fühlt sich während der gesamten Schwangerschaft gut, isst aber sehr viel und nimmt insgesamt 20kg zu.


 Am ET hat sie eine Vorsorgeuntersuchung in der Arztpraxis. Die Ärztin vermisst das Baby und schätzt es auf 4,5kg und sagt, dass sei eine Kaiserschnittindikation.


Julia geht in die Klinik, in der ihr auch zum Kaiserschnitt geraten wird. Sie lässt den Kaiserschnitttermin verstreichen, entscheidet sich aber dennoch für eine vaginale Geburt im Krankenhaus und nicht im Geburtshaus.


Einen Tag später fängt die Geburt an und Julia bekommt wehenfördernde Medikamente, die aber nicht gut wirken.


Julia bleibt über Nacht im Krankenhaus und am nächsten Morgen sagt die Oberärztin, dass die Einleitung abgebrochen wird und jetzt ein Kaiserschnitt gemacht werden muss.


Da Julia schon gefrühstückt hat, wird der Kaiserschnitt auf 13 Uhr angesetzt. Bis dahin hat sie regelmäßig Wehen.


Das Kind wird nach der Geburt sofort weggebracht, da Verdacht auf undiagnostizierten Schwangerschaftsdiabetis besteht. Das Baby wiegt 4300g bei 56cm.


Julia kann ihren Sohn erst zwei Stunden nach der Geburt sehen. Als sie ihn zum ersten Mal anfasst, fängt er an zu schreien.


Das Stillen klappt nicht, dem Kind wird ungefragt die Flasche gegeben, während Julia versucht abzupumpen.


Nach fünf Tagen gehen sie nach Hause. Das Stillen klappt weiterhin nicht gut. Julias Sohn ist sehr hungrig und trinkt täglich bis zu 80ml Pränahrung.


Drei Monate lang stillt Julia, pumpt zusätzlich ab und gibt ihrem Sohn Pränahrung, danach klappt das Stillen auf einmal gut und sie stillt ein Jahr lang.


Nach sechs Monaten setzt Julias Zyklus wieder ein und zehn Monate nach der Geburt ist sie wieder schwanger.


Das Geburtshaus nimmt nur Frauen nach Kaiserschnitt, wenn zwischen den Geburten min. zwei Jahre liegen.


Julia entscheidet sich wieder ins gleiche Krankenhaus zu gehen. 


Diesmal isst sie weniger und nimmt nicht viel zu. Im 5. Monat hat sie erst 5kg zugenommen, die sie während einer Corona-Infektion wieder verliert.


Das Kind misst in der Schwangerschaft deutlich kleiner, als das erste.


In der 41. Woche hat Julia erste leichte Wehen. Die Gynäkologe rät zur Einleitung am ET+10.


An ET+9 geht ein wenig Fruchtwasser ab. Julias Mann will gleich ins Krankenhaus fahren, Julia will aber solange wie möglich zu Hause bleiben.


Ab dem Abend werden die Wehen stärker. Julias Mann schließt das TENS-Gerät an.


Am frühen Morgen fahren Julia und ihr Mann ins Krankenhaus. Da der hohe Blasensprung schon 24h her ist, wird ihr zu einem Antibiotikum geraten. Gegen 13 Uhr stimmt Julia der Antibiose zu und legt sich zum ersten Mal auf die Liege. 


Kurz darauf hat sie einen großen Blasensprung und die Presswehen setzen ein. 


Das Kind kommt nach nur 20min Presswehen. Julia liegt mit angewinkelten Beinen auf der Liege. Das Baby hat ein Geburtsgewicht 3800g.


Julia trägt einen Dammriss 2. Grades davon.


Julia und ihr Baby bleiben drei Tage im Krankenhaus. Das Stillen ist wieder schwierig und klappt erst nach ca. zwei Monaten schmerzfrei.

 

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